Mit einem Schengen Visum nach England?

Im Rahmen des „Schengener Abkommens“ wird geregelt, das ein Grenzüberschreiten für alle Länder des Schengenraumes ohne Grenzkontrollen und Formalitäten möglich ist. Dabei gilt es jedoch zu beachten, das die Mitgliedsländer der Europäischen Union und der so genannte „Schengenraum“ zwei unterschiedliche Zonen darstellen. Bereits nach dem Inkrafttreten des „Schengener Abkommens“, das am 14. Juni 1985 in Schengen/Luxemburg unterzeichnet wurde, wurde mit der schrittweisen Abschaffung der Grenzkontrollen begonnen.

Das Schengenvisum hat eine Gültigkeitsdauer von 90 Tagen in einem halben Kalenderjahr und muss immer bei der Botschaft des Landes beantragt werden, in dem sich das Hauptreiseziel befindet. Durch das Schengenvisum können sich „visumspflichtige Drittausländer“ für den Zeitraum der Gültigkeitsdauer in allen Staaten des Schengenraumes aufhalten, auch wenn der Aufenthalt geschäftliche Hintergründe hat und keine Reise darstellt. Zu den Schengenstaaten zählen derzeit 25 Länder, wobei nur Norwegen, die Schweiz und Island nicht der Europäischen Union angehören.

Allerdings gibt es bei einigen Ländern kleine Besonderheiten zu beachten, denn diese Länder nehmen nur begrenzt am Schengen Ankommen teil. Dazu gehören England und Irland, für die Einreise in diese Länder wird zusätzlich zum Schengenvisum ein gültiger Reisepass benötigt. Für Bürger mit Wohnsitz in den EU-Staaten ist ein gültiger Personalausweis ausreichend. Durch das Schengenvisum werden die Einreise und der Aufenthalt in den Schengenstaaten vereinfacht und einheitlich geregelt. Auch wenn das Schengenvisum nur für ein bestimmtes Land beantragt wurde, kann mit diesem automatisch auch in alle anderen Schengenstaaten eingereist werden. Diese Lösung ist vor allen Dingen für Vielreisende, Geschäftsreisende, Auslandsmonteure und Touristen interessant, die ihren Aufenthalts- oder Einsatzort im Ausland ständig wechseln müssen.


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